Wandaufbau Sandwichwand

Beim Fertigteilkeller in Sandwichbauweise wird hingegen die tragende Schale des Standard-Kellers als Grundgerüst genutzt und werksseitig um eine Vorsatzschale sowie eine innenliegende Wärmedämmung ergänzt.

Die Vorsatzschale wird als Klinkeraufstandsfläche genutzt, die bei einer Hanglage des Grundstücks abgetreppt werden kann. Der Klinker kann bereichsweise vor der tragenden Kellerwand und der Dämmung bis auf das Geländeniveau heruntergezogen werden. Zusätzlich dient die Vorsatzschale zum Schutz der Dämmung gegen Feuchtigkeit und Beschädigungen beim Verfüllen der Baugrube.

Bei geputzten Fassaden wiederum kann bei dieser Ausführung der Außenputz direkt auf die aus dem Erdreich ragende Betonwand aufgebracht werden, ohne dass die Dämmung mit zusätzlichen Abdeckschienen versehen werden muss.

Die Kellerinnenwände werden in Kalksandstein ausgeführt. Gemäß Baubeschreibung ist dabei bei Nutzkellern ein Fugenglattstrich ohne weitere Behandlung vorgesehen. Aufgrund der qualitativen Ausführung kann eine solche Wand bereits mit einem einfachen bauseitig zu erbringenden Farbanstrich als fertige Wand bezeichnet werden.

Bei Wohnkellern können die Innenwände mit Gipskartonplatten verschalt werden. Hinter diesen werden die Elektrik, Heizungs- und Wasserrohre "Unterputz" verlegt. Weitere Extras bzw. Sonderausführungen in Bezug auf den Innenausbau oder auf zusätzliche Dämmung sind selbstverständlich möglich.